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WIR MACHEN DAS in den Medien

Nach Strich und Faden: Im Gyalpa Studio in Berlin wird Willkommenskultur gelebt. Neuangekommene Syrerinnen finden hier sinnvolle Aufgaben, die Mut machen; Der Tagesspiegel, 15.11.2016
“Weil ihre Männer im Krieg gefallen sind, müssen sie den Lebensunterhalt der Familie sichern. Gyalpa kauft ihnen die handgemachten Taschen, Tücher, Gläser und dekorative Accessoires ab. Die Produkte werden dann hierzulande über die Internetplattform www.gyalpashop.com verkauft. Micro-Trading, also Kleinsthandel nennt sich das.”

Demokratie wagen: Die neuen Mutbürger, titel, thesen temperamente; ARD, Autorin Annika Reich im Interview, 30.10.2016

Warnschuss mit dem Fotoapparat. „Uncertain States“: Eine große Veranstaltungsreihe in der Akademie der Künste fragt, was Kunst in Umbruchsituationen antreibt; Der Tagesspiegel, 16.10.2016
Das Ausstellungsprojekt „Uncertain States“ befasst sich mit gesellschaftlicher und politischer Unsicherheit, mit Flucht und Migration. Sind diese Themen nicht ohnehin omnipräsent? Die Antwort ist schnell gegeben: Ja, denn wir haben längst nicht genug darüber geredet.”

Das Gespräch mit Migranten suchen und finden; Hamburger Abendblatt, 21.6.2016
“Man wolle “der Herausforderung weltweiter Migration mit Menschlichkeit und Sachverstand zu begegnen”, heißt es auf der Internetseite der Unternehmung. Sachverstand heißt in dem Zusammenhang, als Einmischer den Zugezogenen praktisch zu helfen, ob bei Behördengängen, bei der Sprachvermittlung oder der Rechts­beratung – der Bereich also, der der deutschen Zivilgesellschaft in der jüngsten Vergangenheit durchaus zur Ehre gereicht hat.”

Zündfunk – Interview – Bayern 2, Autorin Annika Reich im Gespräch, 14.4.2016
Sprache erschafft Realität, formt sie. „Refugee“, das ist in die Vergangenheit gedacht. „Neuankommende“ in die Zukunft – die Zukunft, die das Aktionsbündnis „wir machen das“ hilft mitzugestalten; nicht über die Köpfe der Menschen hinweg sondern mit ihnen.

Begegnungen in der Buchhandlung , Julian Ignatowitsch über das erste Pilotprojekt „Begegnungsort Buchhandlung” der Initiative WIR MACHEN DAS, Deutschlandfunk, 27.3.2016
“Und die Erfahrung, die ich gemacht habe, dass man sich danach denkt, dass ich mit der Mathelehrerin aus Mossul viel mehr gemeinsam habe als eine Veganerin und ein Wurstfabrikant, die aus dem gleichen pfälzischen Dorf kommen.”
Die Reihe Begegnungsort Buchhandlung. Ein Mutmacher, kein kritisches Forum. Aber solche Orte braucht es, um die einzelnen Stimmen und Gesichter hinter den abertausenden Asylanträgen und den allzu abstrakten Flüchtlingsströmen hör- und sichtbar zu machen.

Die Initiative “Wir machen das”: Dabeisein, auch kulturell, WDR 5 Scala, 18.3.2016

Deutschland Radio Kultur, Heike-Melba-Fendel im Gespräch mit Eckhard Roelcke, 08.02.2016
Die Gegner von Angela Merkels „Wir schaffen das“ seien mit großer Lautstärke auf den Straßen unterwegs und würden die Richtung der Politik mehr und mehr bestimmten, meint Annika Reich. Die vielen anderen, die in Turnhallen arbeiteten und Suppe brächten, hätten weniger Zeit. „Aber wir wollen auch gehört werden.“ Seit gestern sind die Chancen dafür gestiegen. Das Bündnis präsentiert sich mit der Website www.wirmachendas.jetzt im Netz. In mehreren Sprachen (Deutsch, Englisch, teils Arabisch) ist zu erfahren, wofür die Beteiligten stehen: „Wir verschließen die Augen nicht vor den Herausforderungen, die damit verbunden sind, Deutschland als Einwanderungsgesellschaft neu zu erfinden, aber wir freuen uns auf das Leben mit den neu Hinzugekommenen. (…) Wir schaffen das nicht nur; wir machen das!“

Das Aktionsbündnis “Wir machen das” legt los, boersenblatt.net, 29.1.2016

Annika Reich für WIR MACHEN DAS bei ZDF Aspekte, 29.01.2016
Weder Obergrenze noch Abschiebung werden uns helfen, die Zukunft zu gestalten. Das geht nur mit dem Willen, gut zusammenzuleben. Dafür steht die Bewegung Wir machen das. (…) Ein arabisches Sprichwort besagt, dass ein Mensch vierzig Tage an einem Ort leben muss, um dazuzugehören. Verabschieden wir uns von einer Vorstellung von Heimat, die mit Geburts- und Herkunftsort verbunden ist. Freunden wir uns mit einem Konzept von Zugehörigkeit an, das der globalisierten Welt entspricht. Und tun wir dies im Sinne von Hannah Arendts “pólis”: als Raum, der entsteht, wo immer sich Menschen verbünden, um gemeinsam zu sprechen und zu handeln.

Keine Angst, wir machen das! von Annika Reich und Heike-Melba Fendel, Zeit Online, 28.1.2016
ZEIT ONLINE unterstützt WIR MACHEN DAS als Medienpartner.

 

Stimmen aus dem Netzwerk

„Dank Eurer Berichterstattung haben wir direkt mehrere Spenden bekommen und neue ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gefunden!“
Annette Krüger von der Initiative „BIKEYGEES – Radfahrtraining für geflüchtete Frauen“

„Beeindruckend war für uns Zuhörer vor allem eines: die persönliche BEGEGNUNG und das GESPRÄCH. Es macht einen Riesenunterschied, ob man tagtäglich nur die Nachrichten über die Flüchtlingskrise liest und hört oder ob man jemanden kennen lernt, dessen Erfahrungen auf der Flucht einem den Atem rauben. Danach sehen alle Zahlen und Statistiken zum Thema anders aus.“
Michael Lemling von der Buchhandlung Lehmkuhl in München über unsere Veranstaltungsreihe „Begegnungsort Buchhandlung“

„Viele Kontakte konnten geknüpft werden, Handynummern wurden ausgetauscht, Praktikumsplätze besprochen. Auch die verschiedenen Vereine und Anlaufstellen für Geflüchtete, die bisher noch nicht miteinander vernetzt waren, kamen ins Gespräch. Alles in allem ein äußerst runder, zutiefst befriedigender Abend, der mehr im Stadtteil angestoßen hat, als wir zu hoffen wagten.“
Susanne Lux von der Nimmerland Kinderbuchhandlung in Mainz über unsere Veranstaltungsreihe „Begegnungsort Buchhandlung“

„Es gab immer wieder auch Missverstehen, Augenblicke der Hemmung und des bedrückten Schweigens. Doch ich glaube, genau das müssen wir lernen auszuhalten. Denn so funktioniert Kennenlernen, an einem einzelnen Abend wie diesem, aber vor allem an den tiefer fassenden gesellschaftlichen Graswurzeln, im Alltag der Gemeinden und Kommunen.“
Fridolin Schley, Schriftsteller aus München

„Jeder Mensch, der hier ankommt, kommt aus ganz spezifischen Gründen, die gewiss einen gemeinsamen politischen Hintergrund haben, aber sich auf jeden Menschen und seine Entscheidung anders auswirken. Mit so einer Erzählung, wie der von Rania am vergangenen Donnerstag Abend beginnt die Masse eben in Einzelschicksalen aufzugehen. Wir kennen jetzt eine Frau, die aus ganz persönlichen Gründen den Weg von Damaskus über Budapest nach Deutschland auf sich genommen hat, eine Künstlerin ist, die etwas zu sagen hat, an den Münchner Kammerspielen etc. arbeitet, und dennoch bis Juli nur eine sogenannte „Fiktions-Bescheinigung“ bekommen hat. Das heißt: Sie darf erst einmal dableiben: bis Juli. Sie hat Angst, was dann passiert, darüber muss sie die ganze Zeit nachdenken. Ich tue das jetzt auch. Womöglich tun das jetzt alle fünfzig Gäste aus der Buchhandlung Isarflimmern und alle dortigen Mitarbeiterinnen.“
Sandra Hoffmann, Schriftstellerin aus München

„Die, die da sind, bleiben nach dem offiziellen Teil. Sie sprechen mit Amahl Khouri und ihrer syrischen Freundin und untereinander: über eigene Vorurteile, Wissenslücken und Grenzen ihrer Toleranz. Und so geht das Prinzip, Nachbarn zu treffen und mit der Veranstaltung über den Abend hinaus zu wirken, auf.“
Kathrin Reikowski, Schriftstellerin aus München

 

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