WIR SIND VIELE. Das Projekt

Journalist*innen-Tandems für eine Zivilgesellschaft im Aufbruch. Hier findet ihr Infos über das Projekt...

Ceren Saner und Theresia Reinhold bei Ihrer Zusammenarbeit als Tandem für das Projekt  WIR SIND VIELE. Berlin 2017. Foto: Juliette Moarbes / Wir machen das

Im Kontext von Flucht und Migration lassen sich unzählige Geschichten erzählen, von dem was war und dem was neu entsteht. Orte und Menschen sind in ständiger Transformation begriffen und es gibt viele, die diesem Wandel offen begegnen, sich einlassen und sich engagieren. Häufig gehen diese Stimmen im Gedröhne der Bedrohungsszenarien und rechtspopulistischen Meinungen unter. Im Rahmen unseres neuen Projekts „Wir sind viele. Geschichten aus der Einwanderungsgesellschaft“ möchten wir ihnen eine Plattform geben.

Erzählt werden die Geschichten in Form von Text- und Videobeiträgen, die von zwei Journalist*innen zusammen erarbeitet werden. Die Teams werden von Journalist*innen aus Krisengebieten und deutschsprachigen Journalist*innen gebildet. So soll ein Austausch von Erfahrungen, Wissen und Ressourcen ermöglicht werden. Für die neuangekommenen Journalist*innen knüpft sich daran die Möglichkeit beim Aufbau eines Netzwerks Unterstützung zu erhalten und gleichzeitig trägt das Format zur medialen Verbreitung vielfältiger Perspektiven  bei. Die Reportagen, Porträts oder Interviews zeigen unterschiedliche Facetten unserer gegenwärtigen Einwanderungsgesellschaft – was bereits gelungen ist und wo Veränderungen notwendig sind. Vor allem sollen hier einige der vielen engagierten Menschen vorgestellt werden, die sich aktiv für eine offene Gesellschaft einsetzen. Diese breite Bewegung, die sich nach wie vor auf unterschiedliche Weise für ein solidarisches Miteinander und gleichberechtigte Teilhabe in der Migrationsgesellschaft einsetzt, ist medial noch zu wenig sichtbar. Es gibt also noch viele Geschichten zu erzählen.

Veröffentlicht werden die Artikel und Videos regelmäßig hier, sowie bundesweit z.B. in Lokalzeitungen und sozialen Medien.

Gefördert wird das Projekt von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

Verantwortliche:

Sophie Reimers (Projektleitung)

Liane von Pein (Beratung)

Lela Ahmadzai (Redaktionelle Betreuung Video)