Ausstellungseröffnung Wir machen das - Mercator Stiftung Essen 29.82019. Foto: Jennifer Heimann
Ausstellungseröffnung, hier sind die Bilder von Ala' Hamameh zu sehen. © Jennifer Heimann

In der Stiftung Mercator zeigen wir derzeit unsere Ausstellung „Neue Räume / Neue Perspektiven“ mit Werken von Künstler*innen, die aus Kriegs- und Krisengebieten kommen.

Tammam Azzam, Tewa Barnosa, Ammar Al-Beik, Jeanno Gaussi,  Ala‘ Hamameh, Yara Said, Abdul Razzak Shaballout, Huda Takriti und Mohammad Zaza lassen uns mit den von ihnen gewählten Bildsprachen und Blickwinkeln an ihrer Auseinandersetzung mit den erlebten Umbrüchen teilhaben. Ihre Werke beleuchten persönliche und historische Erinnerungen, fragen nach Zugehörigkeit und reflektieren die gewonnene Freiheit, sich ohne Repressionen ausdrücken zu können. Wie übersetzen die Künstler*innen diese existenziellen Erfahrungen in ihr Werk?

Kuratiert wurde die Ausstellung von unserer Kollegin Dr. Maritta Iseler. Hier spricht sie in einem Interview des  Magazins AufRuhr der Stiftung Mercator über die Hintergründe.

Die Ausstellung ist vom 1. Februar bis zum 31. Juli 2020 im ProjektZentrum Berlin der Stiftung zu sehen. +++ Aktuell ist sie wegen des Corona-Virus leider nicht begehbar. +++

Hier können Sie die Broschüre zur Ausstellung herunterladen.

Zudem hatten wir im Rahmen der Ausstellung einen Gesprächsabend mit der Stiftung Mercator geplant. Unter dem Titel „Who am I here? Über das Leben und Arbeiten von Künstler*innen im Exil.“ wollten wir im Mercator Salon gemeinsam mit der Dokumentarfilmerin Reem Karsslidem bildenden Künstler Ali Kaaf und dem Lyriker, Schriftsteller und Journalisten Ramy Al-Asheq über das Arbeiten und Sein in der Diaspora sprechen. Dieses Gespräch musste auf Grund der Corona-Kontaktsperre leider entfallen.