WIR MACHEN DAS – und das sind wir

WIR MACHEN DAS ist 2015 aus einem Netzwerk von 100 Frauen aus Kunst und Kultur, Wissenschaft, Journalismus und öffentlichem Leben unter dem Träger wearedoingit e.V. entstanden.

Als gemeinnützige Organisation setzen wir uns in verschiedenen Projekten im Bereich Kultur und Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich für die Anerkennung von Diversität, Stärkung und Partizipation im Kontext von Flucht und Migration ein.

Unsere Ziele

Wir sprechen alle Menschen in ihrer Expertise an und nicht als Hilfsbedürftige, denn unterschiedliche Perspektiven bereichern den hiesigen Diskurs. Gemeinsam wollen wir berufliche Perspektiven, Bildungsangebote und Vernetzung verbessern. Wir fördern die individuellen Ressourcen und schaffen Möglichkeiten zum Austausch. So stärken wir die Teilhabe der Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten. Gemeinsam gestalten wir eine Zukunft, in der Zuwanderung und Vielfältigkeit als Chance und Bereicherung gesehen werden.

Unsere Projekte

Weiter Schreiben ist eine Plattform für Literatur und Musik. Autor*innen aus Krisengebieten arbeiten mit deutschsprachigen Autor*innen zusammen. Die bebilderten Texte werden im Original und auf Deutsch auf dem Online-Portal veröffentlicht. Damit öffnen wir Türen zum hiesigen Literaturbetrieb und bereichern ihn. Außerdem finden zahlreiche Lesungen mit Musik in bekannten Literaturinstitutionen statt.

Das Weiter Schreiben-Magazin ist erstmals im Juni 2019 erschienen. „Häuser – Gärten – Ruinen“ ist das Thema der ersten Print-Ausgabe, die zweite Ausgabe ist für Anfang 2020 geplant.

Meet Your Neighbours fördert deutschlandweit Gespräche zwischen Migrant*innen und Alteingesessenen. Im Mittelpunkt dieses Austauschs steht stets das Thema „Arbeit“. Denn Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten besitzen in vielen Fällen Expertisen, die unsere gesellschaftliches Miteinander bereichern, von denen wir profitieren. Bei Erzählabenden und Gesprächen in Buchhandlungen, Bibliotheken und Gemeinderäumen lernen sich vermeintlich Fremde kennen und tauschen sich in einem geschützten Rahmen aus.

Mapping Berlin / Damaskus ist eine neue literarische Kartographie. Viele Syrer*innen finden in Berlin Orte, die sie an Damaskus erinnern. Ort für Ort, Erinnerung für Erinnerung überblenden sich so die Stadtpläne von Damaskus und Berlin. Dieses Phänomen hat die in Berlin lebende syrische Autorin Dima Albitar Kalaji zu einem Experiment inspiriert: Gemeinsam mit der syrisch-kurdischen Autorin Widad Nabi und den Berliner Autorinnen Svenja Leiber und Annett Gröschner hat sie diese doppelte Kartographie literarisch-essayistisch erkundet.

Neue Räume / Neue Perspektiven heißt die Ausstellung, die wir derzeit in der Stiftung Mercator zeigen  mit Werken von Künstler*innen, die aus Kriegs- und Krisengebieten kommen. Tewa Barnosa, Ammar Al-Beik, Jeanno Gaussi,  Ala‘ Hamameh, Yara Said, Abdul Razzak Shaballout, Huda Takriti und Mohammad Zaza lassen uns mit den von ihnen gewählten Bildsprachen und Blickwinkeln an ihrer Auseinandersetzung mit den erlebten Umbrüchen teilhaben.

Im Online Magazin berichten Journalist*innen und Fotograf*innen über Alltägliches und Außergewöhnliches. Für ihre Geschichten treffen sie Menschen, die zeigen, dass Migration eine Bereicherung und in vielen Fällen der gelebte Normalzustand ist.

Wir sind viele erzählt Geschichten aus der Einwanderungsgesellschaft. Journalist*innen aus Krisengebieten arbeiten mit deutschsprachigen Journalist*innen zusammen. Die Artikel und Videos werden in unterschiedlichen lokalen und überregionalen Medien, sozialen Netzwerken und in unserem Online-Magazin veröffentlicht.

UNSERE PROJEKTE
UNSER TEAM

Hinter WIR MACHEN DAS steht ein engagiertes Team, das darauf hinarbeitet, unsere Ziele und Visionen zu erreichen: Eine offene, pluralistische Gesellschaft, für die Migration eine Bereicherung darstellt. Wer wir sind, erfährst du hier.

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