WIR MACHEN DAS – und das sind wir

WIR MACHEN DAS ist 2015 aus einem Netzwerk von 100 Frauen aus Kunst und Kultur, Wissenschaft, Journalismus und öffentlichem Leben unter dem Träger wearedoingit e.V. entstanden.

Als gemeinnützige Organisation setzen wir uns in verschiedenen Projekten im Bereich Kultur und Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich für die Anerkennung von Diversität, Stärkung und Partizipation im Kontext von Flucht und Migration ein.

Unsere Ziele

Wir sprechen alle Menschen in ihrer Expertise an und nicht als Hilfsbedürftige, denn unterschiedliche Perspektiven bereichern den hiesigen Diskurs. Gemeinsam wollen wir berufliche Perspektiven, Bildungsangebote und Vernetzung verbessern. Wir fördern die individuellen Ressourcen und schaffen Möglichkeiten zum Austausch. So stärken wir die Teilhabe der Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten. Gemeinsam gestalten wir eine Zukunft, in der Zuwanderung und Vielfältigkeit als Chance und Bereicherung gesehen werden.

Unsere Projekte

Weiter Schreiben ist eine Plattform für Literatur und Musik. Autor*innen aus Kriegs- und Krisengebieten arbeiten mit deutschsprachigen Autor*innen zusammen. Die bebilderten Texte werden im Original und auf Deutsch auf dem Online-Portal veröffentlicht. Damit öffnen wir Türen zum hiesigen Literaturbetrieb und bereichern ihn. Außerdem finden zahlreiche Lesungen mit Musik in bekannten Literaturinstitutionen statt.

Meet Your Neighbours ist ein Projekt, das deutschlandweit Gespräche zwischen Menschen mit und ohne Migrations- und Fluchtgeschichte initiiert und fördert. Gemeinsam mit Vereinen, Initiativen und Migrant*innenselbstorganisationen konzipiert und organisiert Meet Your Neighbours Veranstaltungen, die den Dialog und die Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Migrations- und Fluchtgeschichte fördern.

Geruch der Diktatur – Der Geruch von Uniformen im Regen, der Knoten des Pionierhalstuchs. Die Angst vorgeladen zu werden in eine Behörde. Träume der Diktatur. Dima Albitar Kalaji und Annett Gröschner untersuchen in diesem Projekt die Verflechtungen der syrischen und der DDR-Diktatur künstlerisch mit Mitteln der Recherche. Dafür durchforsten sie Archive und führen Gespräche mit syrischen und deutschen Zeitzeug*innen, die in beiden Systemen gelebt haben.

Das Weiter Schreiben-Magazin erscheint jährlich. Die erste Nummer ist 2019 unter dem Titel „Häuser – Gärten – Ruinen“, die zweite 2020 unter dem Titel „Hühner – Katzen – Messenger“. im August 2021 erschien die dritte Ausgabe „Salzt uns!“ Das Magazin liegt bundesweit in Buchhandlungen, Bibliotheken und Kulturorten aus.

Baynatna, die arabische Bibliothek in Berlin, hält eine breite und wachsende Auswahl an Büchern und Zeitschriften auf Arabisch und auf Deutsch übersetzte Titel bereit. Als Begegnungsort bietet Baynatna literarische Lesungen, Musikabende, künstlerische Workshops, Veranstaltungen und Workshops für Kinder und Jugendliche sowie vielfältige gesellschaftspolitische Events.

Abgeschlossene Projekte:

In unsere Projekt Demokratie? Eine Frage der Verfassung! nutzten wir die verfassungsbezogenen Jahrestage (100 Jahre Weimarer Reichsverfassung, 70 Jahre Grundgesetz, 30 Jahre Friedliche Revolution) für eine gesellschaftliche Debatte über die Grundlagen unserer Demokratie.

Unter dem Titel »(W)Ortwechseln« traten sechs Schriftsteller*innenpaare in einen Briefwechsel. Die Autor*innen kommen aus Syrien, dem Irak, dem Iran, Kroatien, Russland, Georgien, Österreich und Deutschland. Ergänzt wurde das Projekt durch einen Podcast unter der Regie von Dima AlBitar Kalaji.

Neue Räume / Neue Perspektiven hieß die Ausstellung, die wir 2019/2020 in der Stiftung Mercator zeigten  mit Werken von Künstler*innen, die aus Kriegs- und Krisengebieten kommen. Tewa Barnosa, Ammar Al-Beik, Jeanno Gaussi,  Ala‘ Hamameh, Yara Said, Abdul Razzak Shaballout, Huda Takriti und Mohammad Zaza ließen uns mit den von ihnen gewählten Bildsprachen und Blickwinkeln an ihrer Auseinandersetzung mit den erlebten Umbrüchen teilhaben.

Mapping Berlin / Damaskus ist eine neue literarische Kartographie. Viele Syrer*innen finden in Berlin Orte, die sie an Damaskus erinnern. Ort für Ort, Erinnerung für Erinnerung überblenden sich so die Stadtpläne von Damaskus und Berlin. Dieses Phänomen hat die in Berlin lebende syrische Autorin Dima Albitar Kalaji zu einem Experiment inspiriert: Gemeinsam mit der syrisch-kurdischen Autorin Widad Nabi und den Berliner Autorinnen Svenja Leiber und Annett Gröschner hat sie diese doppelte Kartographie literarisch-essayistisch erkundet.

Im Online Magazin berichteten Journalist*innen und Fotograf*innen über Alltägliches und Außergewöhnliches. Für ihre Geschichten trafen sie Menschen, die zeigen, dass Migration eine Bereicherung und in vielen Fällen der gelebte Normalzustand ist.

UNSERE PROJEKTE
UNSER TEAM

Hinter WIR MACHEN DAS steht ein engagiertes Team, das darauf hinarbeitet, unsere Ziele und Visionen zu erreichen: Eine offene, pluralistische Gesellschaft, für die Migration eine Bereicherung darstellt. Wer wir sind, erfährst du hier.

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